Wer im Ruhrgebiet groß geworden ist, kennt die erste Zeile auswendig: „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt“. Wie der Steigerlied-Text danach weitergeht, wissen dagegen viele nicht mehr. Hier findest du ihn in einer sechsstrophigen Fassung, wie sie ein bergmännischer Traditionsverein in NRW veröffentlicht, dazu die Bedeutung der alten Bergmannswörter und die Geschichte, wie ein Lied aus dem Erzgebirge zur Hymne des Reviers wurde.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Steigerlied ist ein überliefertes Bergmanns- und Volkslied aus dem sächsischen Erzgebirge.
- Die Ursprünge reichen ins 16. Jahrhundert zurück. Zwei Strophen erschienen in ähnlicher Form schon 1531 in einem Zwickauer Liederbuch.
- Die sächsische Freiberger Fassung hat fünf Strophen. Im Ruhrgebiet ist das Lied laut MDR zwei Strophen länger, die letzte davon ist eine derbe Zusatzstrophe.
- Ein Steiger ist kein Bergsteiger, sondern der technisch Verantwortliche im Bergwerk.
- Seit 2020 steht das Steigerlied im Landesinventar des Immateriellen Kulturerbes NRW, seit 2023 im Bundesweiten Verzeichnis.
- Auf Schalke gehört es laut Verein zu jedem Heimspiel, auch in Bochum wird es im Stadion angestimmt.
Steigerlied Text: sechs Strophen zum Mitsingen
Die folgende Fassung entspricht den ersten sechs Strophen des Textes, den der Bergmännische Traditionsverein „Glück auf“ Aldenhoven veröffentlicht. Dort folgt noch eine derbe Zusatzstrophe, die wir weglassen. Die sechs Strophen stehen fast wortgleich auch in der Clausthaler Variante, die Wikipedia neben der Freiberger Fassung dokumentiert. Beim Singen werden die mittlere und die letzte Zeile jeder Strophe wiederholt, so wie es die Musikschule Gladbeck in ihrem Liedblatt mit Wiederholungszeichen markiert.
Steigerlied („Glück auf, der Steiger kommt“)
1. Glück auf, Glück auf! Der Steiger kommt,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt.
2. Hat’s angezündt, ’s wirft seinen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht
ins Bergwerk ein.
3. Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut’ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht
aus Felsgestein.
4. Der eine gräbt das Silber, der andere gräbt das Gold,
und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht
dem sein sie hold.
5. Ade, ade! Herzliebste mein!
Und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht
da denk ich dein.
6. Und kehr’ ich heim zur Liebsten mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:
Glück auf, Glück auf!
Überliefertes Volkslied. Zeilen 2 und 3 jeder Strophe werden beim Singen wiederholt.
Kleine Abweichungen sind normal. Mal heißt es in der zweiten Strophe „Hat’s angezünd’t, das gibt ein’ Schein“, mal „Schon angezünd’t! Das wirft sein’ Schein“. In der vierten Strophe singen manche „dem sein wir hold“ statt „dem sein sie hold“, in der fünften heißt es auch „Ade, nun ade!“. Und wo hier die „Liebste“ steht, kehrt der Bergmann in sächsischen Fassungen zum „Mägdelein“ oder „Schätzelein“ heim. Einen einzig richtigen Wortlaut gibt es nicht, und genau das gehört zum Lied.
Was die Wörter im Steigerlied bedeuten
Viele Begriffe stammen aus der Bergmannssprache oder sind heute veraltet. Wer sie kennt, versteht das Lied als kleine Erzählung einer Schicht. Der Steiger kommt mit seinem Licht, die Bergleute fahren ein, arbeiten tief unten im Fels und denken an die Liebsten über Tage. Am Ende steht der Gruß bei der Heimkehr.
Die Bedeutungen in der Tabelle stammen aus dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS), die Erklärung zu „Teufe“ zusätzlich aus einem dpa-Bericht vom Ende des Steinkohlenbergbaus.
| Wort | Bedeutung | Wo es vorkommt |
|---|---|---|
| Steiger | technisch Verantwortlicher im Bergwerk | Strophe 1 |
| Glück auf / Glückauf | Bergmannsgruß | Strophe 1 und 6 |
| einfahren | in den Schacht fahren | Strophe 2 |
| Schacht | meist senkrechter Grubenbau von der Oberfläche zur Lagerstätte | Strophe 5 |
| Mägdelein | veraltet für Mädchen | Strophe 4 |
| hold sein | geneigt, wohlgesonnen, zugetan sein | Strophe 4 |
| Geleucht | unter Tage verwendete Leuchte | nicht im Lied, gemeint ist das „helle Licht“ |
| Knappe | Bergmann | Umfeld, z. B. Knappenverein |
| Kumpel | Bergmann, salopp auch Freund | Umfeld |
| Zeche | Bergwerk | Umfeld |
| Teufe | Tiefe in der Bergmannssprache | Umfeld |
Der Steiger war also der Mann mit Verantwortung unter Tage. Ein dpa-Bericht vom Ende des Bergbaus beschreibt ihn als „eine Art Vorarbeiter“. Silber und Gold im Text passen übrigens eher zum Erzbergbau im Erzgebirge als zur Steinkohle an der Ruhr. Gesungen wird im Revier trotzdem genau so. Mehr Wörter aus dem Revieralltag findest du in unserem Überblick zu Ruhrpott-Wörtern, und wie der Gruß selbst entstanden sein könnte, steht im Beitrag zu Glück auf.

Woher das Steigerlied kommt
Das Steigerlied stammt nicht aus dem Ruhrgebiet, sondern aus Sachsen. Laut einem Beitrag von MDR Kultur, den tagesschau.de im Oktober 2026 veröffentlicht hat, liegen die Ursprünge im Erzgebirge zwischen Zwickau, Schneeberg und Freiberg. In der Ratsschulbibliothek Zwickau befindet sich nach dieser Darstellung die erste gedruckte Fassung von 1531.
Genauer betrachtet ist die Geschichte verschlungen. Die dritte und vierte Strophe erschienen in ähnlicher Form als Teil des Liedes „Es soll ein Meidlein frü auf stan“ im Liederbuch „Bergreihen“, das 1531 in Zwickau herauskam.
Als erster Beleg für das Steigerlied selbst gilt der Bericht über ein Fest 1678 in Schneeberg zu Ehren des sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. Dort sang ein Bergchor „Wach auff! wach auff! der Steiger kömmt“. Um 1700 erschien das Lied dann im Freiberger Bergliederbüchlein mit der Zeile „Wache auff, der Steyer kömmt“.
Heute beginnt das Lied mit „Glück auf“. Inhaltlich geht es um die Hoffnung der Bergleute, nach der harten und gefährlichen Arbeit wieder ans Tageslicht und zu ihren Familien zurückzukehren. Daneben kursiert eine zweite Deutung, nach der „Glückauf“ das Glück beschwört, der Berg möge sich auftun und seine Schätze freigeben. Beides sind Erklärungsansätze, keine gesicherten Tatsachen.
Wie das Lied ins Ruhrgebiet kam
Der Weg an die Ruhr hängt mit der Geschichte des Bergbaus zusammen. Der große industrielle Kohleabbau begann erst ab 1850, erklärt der Geschäftsführer des Ruhrkohle-Chores im MDR-Beitrag. Zu dieser Zeit wurden im Erzgebirge bereits viele Gruben geschlossen. Nach seiner Darstellung brachten Fachleute aus dem Erzgebirge neben ihrem Wissen auch ihre Tradition mit, darunter das Steigerlied.
Bekannter wurde es außerhalb des Berufsstands laut MDR mit den großen Bergparaden der 1950er- und 1960er-Jahre. Damals begleiteten zunehmend Blaskapellen und Orchester die Knappenchöre.
Warum es so viele Fassungen gibt
Das Steigerlied ist ein typisches Volkslied. Es wurde überall ein bisschen anders gesungen, ergänzt und gekürzt. Laut MDR gibt es allein bei der Melodie weit mehr als 100 Varianten. Texte wurden zur Entstehungszeit, wenn überhaupt, nur ohne Melodie abgedruckt. Bei den Strophen fallen vor allem diese Unterschiede auf.
- Freiberger Variante (Sachsen): fünf Strophen. Sie endet mit der Heimkehr zum Mägdelein und dem Gruß „Glückauf, Glückauf!“.
- Clausthaler und Aldenhovener Fassung: sechs Strophen. Die vierte beginnt hier mit „Der Eine gräbt das Silber …“ statt mit „Aus Felsgestein graben sie das Gold“, neu hinzu kommt der Abschied „Ade, nun ade! Herzliebste mein!“ bzw. „Ade, Ade!“. In Aldenhoven folgt noch die derbe Zusatzstrophe.
- Kommersbuch-Fassung: Im Allgemeinen Deutschen Kommersbuch, das Wikisource zeigt, hat das Lied fünf Strophen und endet düster mit „Ade, süße Maid“ und dem Abschied für den Fall, dass der Bergmann nicht „aus finsterem Schacht“ zurückkehrt.
- Kurzfassung zum Mitsingen: Die Musikschule Gladbeck nutzt vier Strophen und springt von „aus Felsgestein“ direkt zur Heimkehr.
Wikipedia weist darauf hin, dass in den ersten vier Strophen jeweils die Anfangszeile das Ende der vorigen Strophe aufgreift. Bei der fünften und sechsten fehlt diese Kette. Vermutlich wurden sie also später hinzugedichtet.
Dazu kommen sogenannte Fakultätsstrophen. Das sind Zusatzstrophen für einzelne Berufsgruppen, die bei Studentenverbindungen, aber auch bei städtischen Veranstaltungen gesungen werden. Die Ruhrpott-Variante schließt laut MDR mit einer derben Zusatzstrophe. Diese Zusätze haben wir oben bewusst weggelassen.
Das Steigerlied im Ruhrgebiet heute
Mit dem Bergbau ist das Lied nicht verschwunden, eher im Gegenteil. Am 21. Dezember 2018 stellte die Zeche Prosper-Haniel in Bottrop als letzte deutsche Steinkohlenzeche ihre Förderung ein. Damit endeten rund 200 Jahre industrieller Steinkohlenbergbau. Das Steigerlied blieb und wird heute als Erinnerung an einen Beruf gesungen, der Landschaft und Menschen geprägt hat.
Steigerlied auf Schalke und in Bochum
In der Arena in Gelsenkirchen gehört das Steigerlied fest dazu. Der FC Schalke 04 beschreibt es als festen Bestandteil jedes Heimspiels, bevor die Mannschaften einlaufen. Beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im Dezember 2018 verabschiedete sich der Verein vom Bergbau. Der emotionalste Moment war laut Vereinsbericht, als die Fans das Steigerlied zu einer Bergbau-Choreografie in der Nordkurve sangen.
Auch beim VfL Bochum und bei Rot-Weiss Essen wird das Lied gespielt, außerdem in Aue und Saarbrücken. Herbert Grönemeyer stimmt bei Konzerten Zeilen daraus als Einleitung zu seinem Lied „Bochum“ an.
Wer die Bergbaugeschichte vor Ort erleben will, findet in unseren Ausflugszielen im Ruhrgebiet passende Ziele, und die Museen in NRW zeigen, wo Industriekultur heute ausgestellt wird.
Immaterielles Kulturerbe in NRW und Deutschland
Das Singen des Steigerlieds ist offiziell als Kulturerbe anerkannt. Den Anstoß gab der Verein Ruhrkohle-Musik aus Herten. Das Land Nordrhein-Westfalen nahm das Lied am 17. April 2020 in sein Landesinventar des Immateriellen Kulturerbes auf, zusammen mit der Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet. Bei der offiziellen Auszeichnung 2021 betonte die Sprecherin der Landesjury, das Singen entfalte in NRW „eine hohe identitätsstiftende Wirkung über den engeren Kontext des Bergbaus hinaus“.
Im März 2023 folgte die Aufnahme ins Bundesweite Verzeichnis. Die Kulturministerkonferenz entschied darüber, den Antrag hatte Ruhrkohle Musik 2021 als länderübergreifende Initiative gestellt. Ausgezeichnet ist dabei ausdrücklich das gemeinsame Singen, und zwar mit allen Versionen und regionalen Varianten.
Das Kulturministerium NRW nennt das Steigerlied eine Hymne des Bergbaus. Vereine und Bergbaumuseen geben es laut Ministerium durch gemeinsames Singen, Vermittlungsprogramme und neue Formate wie Steigerlied-Flashmobs weiter.
Häufige Irrtümer rund ums Steigerlied
- „Der Steiger ist ein Bergsteiger.“ Im Lied ist der Aufsichtsmann im Bergwerk gemeint. Die Bedeutung „jemand, der in den Bergen steigt“ gibt es zwar auch, sie passt hier aber nicht.
- „Das Lied kommt aus dem Ruhrgebiet.“ Es stammt aus dem Erzgebirge und kam mit dem Bergbau an Rhein und Ruhr.
- „Es gibt den einen richtigen Text.“ Es gibt mehrere gleichberechtigte Fassungen. Die Anerkennung als Kulturerbe umfasst ausdrücklich alle Varianten.
- „Das Steigerlied ist Weltkulturerbe.“ Es steht im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Das zeigt laut Deutscher UNESCO-Kommission Traditionen, die in Deutschland praktiziert und weitergegeben werden. „Weltkulturerbe“ trifft es also nicht.
- „Dabei kann man sitzen bleiben.“ Das Steigerlied wird in der Regel stehend gesungen.
Fazit
Der Steigerlied-Text ist kurz und erzählt in der hier abgedruckten Fassung mit sechs Strophen eine ganze Schicht, vom Licht des Steigers bis zum Gruß bei der Heimkehr. Das Lied stammt aus dem sächsischen Erzgebirge, im Ruhrgebiet ist es aber längst zu Hause. Wenn du mitsingen willst, nimm die sechsstrophige Fassung oben, sie folgt dem Text des Traditionsvereins in Aldenhoven. Abweichungen musst du nicht korrigieren, sie gehören dazu. Und wenn du das Lied einmal live hören möchtest, sind ein Heimspiel auf Schalke oder eine Bergparade gute Gelegenheiten.
Häufige Fragen
Wie viele Strophen hat das Steigerlied?
Das hängt von der Fassung ab. Die sächsische Freiberger Variante hat fünf Strophen, die Clausthaler Fassung sechs. Der Traditionsverein in Aldenhoven veröffentlicht sieben, die letzte davon ist eine derbe Zusatzstrophe. Liedblätter zum Mitsingen nutzen teils nur vier.
Was bedeutet „Glück auf, der Steiger kommt“?
„Glück auf“ ist der Gruß der Bergleute, der Steiger ihr technisch Verantwortlicher im Bergwerk. Die Zeile kündigt also an, dass der Aufsichtsmann mit seinem Licht zur Schicht erscheint. In alten Fassungen hieß es noch „Wach auff, der Steiger kömmt“.
Warum wird das Steigerlied auf Schalke gesungen?
Der FC Schalke 04 wurde laut eigener Darstellung von Bergleuten gegründet. Das Steigerlied gehört laut Verein zu jedem Heimspiel, bevor die Teams einlaufen. 2018 nutzte der Verein ein Heimspiel für einen Abschied vom Steinkohlenbergbau.
Woher kommt das Steigerlied ursprünglich?
Aus dem sächsischen Erzgebirge, genauer aus der Gegend zwischen Zwickau, Schneeberg und Freiberg. Als erster Beleg gilt ein Festbericht von 1678 aus Schneeberg. Ins Ruhrgebiet brachten es laut dem Geschäftsführer des Ruhrkohle-Chores Fachleute aus dem Erzgebirge mit.
Seit wann ist das Steigerlied Kulturerbe?
In NRW steht es seit 2020 im Landesinventar des Immateriellen Kulturerbes. Seit 2023 ist das Singen des Steigerlieds im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen.
Quellen & Belege
- Bergmännischer Traditionsverein „Glück auf“ Aldenhoven: Das Bergmannslied „Glück auf“ – belegt: Wortlaut der ersten sechs Strophen, zusätzliche derbe Strophe, Bezeichnung als Steigerlied
- Wikipedia: Steigerlied – belegt: Freiberger (5 Strophen) und Clausthaler Variante (6 Strophen), Bergreihen 1531 Zwickau, Beleg 1678 Schneeberg, Bergliederbüchlein um 1700, Deutungen des Liedinhalts, spätere Strophen 5 und 6, Fakultätsstrophen, Stadien in Bochum, Gelsenkirchen, Essen, Aue, Saarbrücken, Grönemeyer, stehend gesungen, Landesinventar am 17. April 2020
- tagesschau.de / MDR Kultur: Steigerlied – Wie ein Bergmannslied aus dem Erzgebirge zur Hymne wurde (Stand 25.10.2026) – belegt: Ursprung zwischen Zwickau, Schneeberg und Freiberg, Ruhrpott-Variante zwei Strophen länger mit derbem Schluss, sächsischer Schluss „zu dem Schätzelein“, erste gedruckte Fassung von 1531 in der Ratsschulbibliothek Zwickau, mehr als 100 Melodievarianten, industrieller Abbau ab 1850, Tradition kam mit Fachleuten aus dem Erzgebirge, Bergparaden 1950er/1960er, Gesang in Stadien, alle Versionen Teil des Kulturerbes
- Musikschule Gladbeck: Steigerlied – „Glück auf“ (Liedblatt) – belegt: Kurzfassung mit vier Strophen und Wiederholungszeichen, Variante „das wirft sein‘ Schein“, Heimkehr „zum Schätzelein“
- Wikisource: Allgemeines Deutsches Kommersbuch, Nr. 486 Bergmannslied – belegt: Fassung mit fünf Strophen, „Ade, süße Maid“ und „aus finsterem Schacht“
- DWDS: Steiger, Glückauf, einfahren, Schacht, Mägdelein, hold, Geleucht, Knappe, Kumpel, Zeche, Teufe – belegt: alle Wortbedeutungen in der Tabelle
- WELT / dpa: Abschied von der deutschen Steinkohle (21.12.2018) – belegt: Prosper-Haniel in Bottrop als letzte deutsche Zeche, rund 200 Jahre industrieller Steinkohlenbergbau, Steiger als „eine Art Vorarbeiter“, Teufe für Tiefe
- FC Schalke 04: Steigerlied wird Kulturerbe – belegt: Steigerlied als Bestandteil jedes S04-Heimspiels, bevor die Mannschaften einziehen
- FC Schalke 04: A memorable occasion, but a disappointing result (20.12.2018) – belegt: Abschied vom Bergbau vor dem Spiel gegen Leverkusen, Fans sangen das Steigerlied zur Choreografie in der Nordkurve
- Land NRW: Steigerlied und Trinkhallenkultur offiziell als Immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet (9.6.2021) – belegt: Anerkennung auf Landesebene seit 2020, Zitat der Jury-Sprecherin zur identitätsstiftenden Wirkung
- Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW: Steigerlied und Trinkhallenkultur werden in Landesinventar aufgenommen (17.04.2020) – belegt: Aufnahme von Steigerlied und Trinkhallenkultur ins Landesinventar, Pressemitteilung vom 17.04.2020
- Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW: Immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen – belegt: Hymne des Bergbaus, Steigerlied-Flashmobs, bewerbende Institution Ruhrkohle-Musik e. V., Landesinventar seit 2020, Bundesweites Verzeichnis seit 2023
- nmz / dpa: Steigerlied Immaterielles Kulturerbe in Deutschland (16.03.2023) – belegt: Entscheidung der Kulturministerkonferenz, Antrag 2021 durch Ruhrkohle Musik als länderübergreifende Initiative
- Deutsche UNESCO-Kommission: Immaterielles Kulturerbe in Deutschland – belegt: Das Bundesweite Verzeichnis zeigt Traditionen, die in Deutschland praktiziert und weitergegeben werden
- Deutsche UNESCO-Kommission: Singen des Steigerlieds – belegt: Eintrag im Bundesweiten Verzeichnis, Aufnahmejahr 2023, unterschiedliche regionale Fassungen
Stand: Oktober 2026. Angaben ohne eigene Quelle sind redaktionelle Erfahrungswerte.
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