Alaaf oder Helau? In NRW verrät der Narrenruf ziemlich genau, wo du gerade feierst. In Köln, Bonn und Aachen ruft man Alaaf, in Düsseldorf, am Niederrhein und im Ruhrgebiet Helau, und Mönchengladbach hat mit „Halt Pohl“ sogar einen ganz eigenen Ruf. Hier erfährst du, was die Rufe bedeuten, woher sie kommen und welche Karnevalswörter du kennen solltest. Dazu gibt es rund 40 selbst geschriebene Karnevalssprüche für Karten, WhatsApp und Weiberfastnacht.
Das Wichtigste in Kürze
- Alaaf geht auf die alte rheinische Wendung „al aff“ bzw. „all af“ zurück und heißt sinngemäß „über alles“. „Kölle Alaaf“ bedeutet also etwa „Köln über alles“.
- Alaaf hört man in einem geschlossenen Gebiet rund um Köln, etwa in Bonn, Aachen, Leverkusen und Düren. Helau ist in Düsseldorf, am Niederrhein und im Ruhrgebiet üblich.
- Die ältesten Alaaf-Belege stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und haben noch nichts mit Karneval zu tun.
- Woher Helau kommt, ist ungeklärt. Halleluja, hellauf oder Hallo sind nur Erklärungsversuche.
- In Mönchengladbach ruft man „Halt Pohl“ („Halt die Stange“), in Rheydt „All Rheydt“.
- Die Session 2026/27 beginnt am 11. November 2026, Weiberfastnacht ist am 4. Februar 2027.
Was bedeutet Alaaf?
Alaaf ist ein Hochruf. Laut dem Sprachportal des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte steckt dahinter die alte Wendung „al aff“, wörtlich „all(es) ab“. Gemeint war damit so viel wie „vor allem anderen“ oder „über alles hinaus“. Wer „Kölle Alaaf“ ruft, sagt also sinngemäß „Köln über alles“.
Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache erklärt es mit einem Bild. „All af“ heißt dort „alles ab(wärts)“, also alles liegt unterhalb von Köln. Die Betonung lag in der alten Wendung noch auf der ersten Silbe. Heute liegt die Betonung auf der zweiten Silbe, also „a-LAAF“ mit langem a.
Eine andere, volkstümliche Deutung liest „al aaf“ als „alles weg“, also „außer Köln alles weg“. So erklärt es etwa das Kölner Stadtportal koeln.de und fügt ehrlich hinzu, dass es noch viele andere Erklärungsansätze gibt. Als sicher gilt laut LVR nur, dass Köln und sein Umland das Entstehungsgebiet sind.
Woher kommt Alaaf?
Der älteste Fund ist ein sogenannter Bartmannkrug aus Köln, also ein Steinzeugkrug mit dem Relief eines bärtigen Mannes. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert und trägt die Aufschrift „AllAf fur einen goden druinck“, sinngemäß „Nichts geht über einen guten Trunk“. Gefunden wurde er bei einer Ausgrabung in Köln, das DWDS spricht von einem Fund des Kölnischen Stadtmuseums von 1985.
Ein früher schriftlicher Beleg ist ein Brief vom 1. Oktober 1635, in dem ein kurkölnischer Beamter vom „Al aff colnisch Land“ schreibt. Spätere Quellen nennen „Allaff Collen“ (1733) und „Allaf Cöllen“ (1748). Typisch für diese frühen Belege ist laut LVR, dass von Karneval noch keine Rede ist.
Wann genau aus dem allgemeinen Hochruf ein Karnevalsruf wurde, lässt sich laut LVR nicht rekonstruieren. Das DWDS verortet den Wandel im Laufe des 19. Jahrhunderts. Seitdem lässt man mit Alaaf die eigene Stadt oder den eigenen Verein hochleben, außerhalb des Karnevals sagt es heute kaum noch jemand.
Was bedeutet Helau und woher kommt es?
Bei Helau ist die Lage deutlich dünner. Laut LVR ist die Forschungslage „sehr dürftig“. Der erste Beleg stammt wohl aus dem Jahr 1603, und zwar nicht aus dem Rheinland, sondern aus Tirol. Laut DWDS steht er als handschriftliche Notiz mit dem Wort „Hellau“ in einem Buch aus dem Staatsarchiv Innsbruck.
Für die Herkunft gibt es nur Theorien, keine gesicherte Antwort. Im Gespräch sind vor allem drei Ansätze.
- eine Abwandlung des kirchlichen „Halleluja“
- eine niederdeutsche Form des Grußes „Hallo“
- eine Verwandtschaft mit „hellauf“ oder sogar „hellblau“
Ob eine davon stimmt, kann derzeit niemand sagen. Kurios ist eine Randnotiz des LVR. Nach Angaben der Mainzer Fastnacht e.G. hat Mainz seinen Helau-Ruf erst in den 1930er Jahren aus Düsseldorf übernommen.
Alaaf oder Helau? Wo in NRW was gerufen wird
Die Grenze zwischen Alaaf und Helau verläuft mitten durch das Rheinland. Das Alaaf-Gebiet bildet laut LVR einen „kompakten, geschlossenen Raum“ vom Bergischen Land südlich der Wupper über Köln bis in den Selfkant und den Raum Aachen. Nördlich und südlich davon liegt Helau-Land. Auffällig ist, dass sich das Alaaf-Gebiet weitgehend mit dem ripuarischen Dialektraum deckt, zu dem auch das Kölsche gehört. Die nördliche Grenze folgt grob der Benrather Linie, einer bekannten Mundartgrenze.
Die Angaben in der Tabelle stammen aus dem LVR-Sprachportal, dem DWDS-Beitrag „Alaaf und Helau! Karnevalsrufe im Rheinland“ sowie Berichten von WDR und Rheinischer Post.
| Stadt / Region | Ruf | Hinweis |
|---|---|---|
| Köln | Alaaf | „Kölle Alaaf“, Ursprungsgebiet |
| Aachen | Alaaf | „Oche Alaaf“ |
| Bonn, Leverkusen, Düren | Alaaf | Teil des Alaaf-Gebiets |
| Bergisches Land südlich der Wupper, Selfkant | Alaaf | Rand des Alaaf-Gebiets |
| Düsseldorf | Helau | laut DWDS „stereotypischer Vertreter“ des Helau-Gebiets |
| Duisburg, Krefeld | Helau | Helau-Gebiet |
| Niederrhein, Ruhrgebiet | Helau | laut LVR-Karte Helau |
| Mönchengladbach | Halt Pohl | eigener Ruf seit 1936 |
| Mönchengladbach-Rheydt | All Rheydt | eigener Ruf des Stadtteils |
Ganz scharf ist die Grenze nicht. In Übergangsgebieten rufen Nachbarorte unterschiedlich, manchmal hörst du in einem Ort sogar beide Rufe. Die LVR-Karte beruht außerdem auf einer Umfrage aus den 1970er Jahren. Laut DWDS decken sich neuere, informellere Umfragen von Regionalzeitungen aber mit diesem Bild. Helau ist zudem weit über das Rheinland hinaus verbreitet, Alaaf dagegen bleibt eine rheinische Insel.
Halt Pohl in Mönchengladbach
Mönchengladbach wollte einen eigenen Ruf, der sich vom Alaaf und Helau der Nachbarstädte abhebt. Laut Rheinischer Post entstand er 1936 bei einer Damensitzung, ausgewählt aus 1.043 Einsendungen. „Halt Pohl“ heißt wörtlich „Halte die Stange“ und meint „Haltet zusammen“. Der WDR beschreibt den Ruf als Symbol für die Treue zum eigenen Karneval. Im Stadtteil Rheydt grüßt man sich mit „All Rheydt“, in Hardt laut WDR mit „Maar Moot“.

So ruft man richtig
Ein Narrenruf ist in der Regel ein Wechselspiel. Auf der Sitzung gibt zum Beispiel der Sitzungspräsident vor, wem der Hochruf gilt, etwa „Kölle“ oder in Aachen „Oche“, und der Saal antwortet mit „Alaaf“. Laut Festkomitee Kölner Karneval wird das Alaaf dreimal gerufen, und bei jedem Mal fliegt eine Hand nach oben. Passend dazu hörst du dort die Formel „Dreimol Kölle Alaaf“, etwa bei der Sessionseröffnung am 11.11. um 11:11 Uhr.
Vorne steht nicht immer die Stadt. Genauso lässt man den Verein hochleben, etwa mit „Rote Funken Alaaf“. In Helau-Gegenden läuft es nach demselben Muster, nur mit dem anderen Ruf.
Wer neu im Rheinland ist, hält sich an eine grobe Faustregel. In Düsseldorf und nördlich davon ruft man Helau, südlich der Landeshauptstadt beginnt laut LVR das Alaaf-Gebiet. In den Übergangsorten und in Mönchengladbach hilft nur Zuhören. Das DWDS schreibt augenzwinkernd, ein Helau in Köln oder ein Alaaf in Düsseldorf gleiche für manche einem Hochverrat.
Karnevalsvokabular von Jeck bis Zoch
Neben Alaaf und Helau brauchst du für die Session ein paar weitere Wörter. Die Bedeutungen stammen aus dem DWDS, dem Karnevalslexikon von koeln.de und dem Kölsch-Wörterbuch. Mehr Mundart findest du in unserem Beitrag über kölsche Wörter.
- Jeck ist jemand, der Karneval feiert. Das Wort ist laut DWDS die rheinische Lautform von „Geck“, „jeck“ heißt auf Kölsch „närrisch“.
- Kamelle sind ursprünglich Karamellbonbons. Im Karneval meint man damit die Bonbons und anderen Gaben, die beim Umzug von den Wagen in die Menge fliegen.
- Strüßjer sind kleine Blumensträuße, die beim Zug geworfen oder verteilt werden. Laut koeln.de sind sie fast noch begehrter als Kamelle.
- Bützchen oder kölsch Bützje ist ein Küsschen, meist auf die Wange. Es ist rein freundschaftlich gemeint und nur im gegenseitigen Einverständnis.
- Pappnase ist die lustige Nase aus Pappe oder Plastik. Scherzhaft heißt so auch jemand, der verkleidet Karneval feiert.
- Elferrat ist laut DWDS ein Rat aus elf Personen, also ein Ausschuss für den Karneval.
- Büttenrede ist eine oft gereimte Rede in Mundart auf der Karnevalssitzung. Vorgetragen wird sie von einem Rednerpult, das oft einem Fass ähnelt, der „Bütt“.
- Fastelovend ist das rheinische Wort für Karneval. Es entspricht dem Fastnachtsabend, also dem Abend vor der Fastenzeit.
- Zoch ist Kölsch für Zug. Ist in Köln von „dem Zoch“ die Rede, ist meist der Rosenmontagszug gemeint.
- Nubbel ist eine Strohpuppe, die als Sündenbock über vielen Kneipen hängt und in der Nacht zum Aschermittwoch verbrannt wird.
Weiberfastnacht und Altweiber
Weiberfastnacht ist der Donnerstag vor Aschermittwoch. In Köln heißt er Wieverfastelovend, am Niederrhein Altweiber. An diesem Tag beginnt der Straßenkarneval, in Köln laut KölnTourismus um 11:11 Uhr am Alter Markt.
In der Session 2026/27 fällt Weiberfastnacht auf den 4. Februar 2027, Rosenmontag ist der 8. Februar. Alle Termine und Züge findest du in unserem Überblick zum Karneval in NRW 2027.
Bekannt ist der Tag für das Krawattenabschneiden. Frauen schneiden den Männern die Krawatte ab, die dabei als Symbol männlicher Macht gilt. Als Trost gibt es ein Bützchen. Eine lange Tradition hat Bonn-Beuel. Laut Stadt Bonn entstand dort 1824 das erste Beueler Damenkomitee, hervorgegangen aus dem Aufbegehren der Wäscherinnen gegen die Vorherrschaft der Männer.
Karnevalssprüche zum Verschicken und Rufen
Die folgenden Sprüche haben wir selbst geschrieben. Du darfst sie frei für Karten, Einladungen, Status-Meldungen oder WhatsApp nutzen. Wo ein Mundartwort drinsteckt, steht die hochdeutsche Fassung darunter.
Kurze Karnevalssprüche für Karten und WhatsApp
Hochdeutsch: Ich zeige nur mein närrisches Ich.
Hochdeutsch: Süßigkeiten für dich, gute Laune für alle.
Hochdeutsch: In der Session darf jeder ein bisschen närrisch sein.
Hochdeutsch: Köln über alles, und ein Hoch extra für dich!
Sprüche für Weiberfastnacht
Hochdeutsch: Für den Krawattenstummel gibt es ein Küsschen.
Hochdeutsch: Weiberfastnacht ist unser Tag.
Lustige Sprüche für Jecken
Hochdeutsch: Meine Süßigkeitentüte ist größer als meine Einkaufstasche.
Hochdeutsch: Wer am Zug nicht nach Süßigkeiten ruft, kriegt nur Konfetti ab.
Hochdeutsch: Ein Narr allein ist nett. Elf Narren sind ein Elferrat.
Hochdeutsch: Wer Blumensträußchen fängt, hat ein Herz gewonnen. Wer Süßigkeiten fängt, hat Vorrat bis Ostern.
Häufige Fehler beim Narrenruf
- Den falschen Ruf am falschen Ort. Ein Helau in Köln oder ein Alaaf in Düsseldorf fällt sofort auf. Im Zweifel hörst du einfach kurz zu, was die anderen rufen.
- Mönchengladbach vergessen. Am Zug ruft man dort laut WDR weder Helau noch Alaaf, sondern „Halt Pohl“.
- Bützje ohne Einverständnis. Das Küsschen ist freundschaftlich und nur in Ordnung, wenn beide das wollen.
- Die Lieblingskrawatte tragen. Wer an Weiberfastnacht seine gute Krawatte behalten will, lässt sie zu Hause. Und wer schneidet, fragt besser vorher.
Fazit
Alaaf ist der Hochruf aus Köln und heißt sinngemäß „über alles“. Er gilt im ripuarischen Raum von Aachen über Köln und Bonn bis ins Bergische Land südlich der Wupper. Helau rufst du in Düsseldorf, am Niederrhein und im Ruhrgebiet, seine Herkunft ist bis heute ungeklärt. Mönchengladbach geht mit „Halt Pohl“ einen eigenen Weg.
Wenn du dir die Grenze bei Düsseldorf merkst und vor Ort kurz zuhörst, liegst du richtig. Mit ein paar Wörtern wie Jeck, Kamelle und Strüßjer und einem selbst geschriebenen Spruch bist du gut für die Session 2026/27 gerüstet. Wer tiefer in die Kölner Mentalität einsteigen will, liest am besten das kölsche Grundgesetz nach. Einen Überblick über die Hochburgen gibt unser Beitrag zum Karneval in NRW.
Häufige Fragen
Was heißt Alaaf auf Deutsch?
Alaaf geht auf die alte rheinische Wendung „al aff“ zurück, wörtlich „all(es) ab“. Gemeint ist „vor allem anderen“ oder „über alles“. „Kölle Alaaf“ heißt also sinngemäß „Köln über alles“.
Wo sagt man Helau und wo Alaaf?
Alaaf hörst du in Köln, Bonn, Aachen, Leverkusen, Düren und im Bergischen Land südlich der Wupper. Helau ist in Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, am Niederrhein und im Ruhrgebiet üblich. Die Grenze ist nicht scharf, in Übergangsorten kommen auch beide Rufe vor.
Was ruft man in Aachen?
Aachen gehört zum Alaaf-Gebiet. Dort ruft man „Oche Alaaf“, je nach Quelle auch „Ooche“ geschrieben. Gemeint ist jeweils der Mundartname der Stadt.
Was bedeutet Halt Pohl?
„Halt Pohl“ ist der Narrenruf von Mönchengladbach und heißt wörtlich „Halte die Stange“. Gemeint ist „Haltet zusammen“. Der Ruf wurde 1936 aus mehr als tausend Einsendungen ausgewählt.
Was bedeutet Jeck?
Ein Jeck ist jemand, der Karneval feiert. Das Wort ist die rheinische Lautform von „Geck“, das Adjektiv „jeck“ heißt auf Kölsch so viel wie „närrisch“.
Quellen & Belege
- LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Sprache im Rheinland: „Alaaf“ und „Helau“ – belegt: Verbreitung von Alaaf und Helau (Düsseldorf, Niederrhein, Ruhrgebiet, Bergisches Land südlich der Wupper, Selfkant, Raum Aachen), Bedeutung „al aff“, Bartmannkrug aus dem 16. Jahrhundert, bei einer Ausgrabung in Köln gefunden, Brief von 1635, Köln und Umland als Entstehungsgebiet, „Allaff Collen“ (1733) und „Allaf Cöllen“ (1748), ripuarisches Dialektgebiet, Umfrage aus den 1970er Jahren, Helau-Beleg 1603 aus Tirol, Mainz übernahm Helau in den 1930er Jahren aus Düsseldorf
- DWDS-Blog: Alaaf und Helau! Karnevalsrufe im Rheinland – belegt: „alles ab(wärts)“, Helau-Beleg von 1603 als handschriftlicher Eintrag in einem Buch im Staatsarchiv Innsbruck, Betonung auf der ersten Silbe, Krugfund des Kölnischen Stadtmuseums von 1985, Wandel zum Karnevalsruf im 19. Jahrhundert, „Oche alaaf“, „Rote Funken alaaf“, Bonn, Leverkusen, Düren, Duisburg, Krefeld, Düsseldorf als „stereotypischer Vertreter“ des Helau-Gebiets, Benrather Linie, Herkunftstheorien zu Helau, „Hochverrat“
- DWDS: alaaf – belegt: Aussprache [aˈlaːf], Narrenruf in Köln, Bonn, Leverkusen, Aachen, Düren
- DWDS: Jeck – belegt: Person, die sich am Karneval beteiligt, rheinische Lautform von Geck
- DWDS: Kamelle – belegt: Karamellbonbon, im rheinischen Karneval die Bonbons und Gaben beim Umzug
- DWDS: Bützchen – belegt: rheinisch für Küsschen
- DWDS: Pappnase – belegt: Nase aus Pappe oder Plastik, scherzhaft für eine verkleidete Person
- DWDS: Elferrat – belegt: aus elf Personen bestehender Rat für den Karneval
- koeln.de: Kölsches Karnevalslexikon – belegt: Deutung „alles weg“, Büttenrede oft gereimt und in Mundart, Bütt oft einem Fass ähnlich, Fastnachtsabend, Bützje im gegenseitigen Einverständnis, Fastelovend, Jeck heißt närrisch, Kamelle, Strüßjer, Zoch, Nubbel
- Kölsch Wörterbuch: Strüßjer – belegt: Strüßjer bedeutet Blumenstrauß
- koeln.de: Alaaf, 11.11. – die Session in Köln ist eröffnet – belegt: „Dreimol Kölle Alaaf“, Sessionseröffnung um 11:11 Uhr
- Festkomitee Kölner Karneval: Glossar – belegt: Alaaf wird drei Mal ausgerufen, der Sitzungspräsident gibt an, wem der Hochruf gilt, die Menge antwortet mit „Alaaf“ und wirft bei jedem Mal eine Hand nach oben
- Wikipedia: Narrenruf (ergänzend) – belegt: Narrenruf „in der Regel zweigeteilt“, Vorrufer ruft „Kölle“ oder „Ooche“, Helau nach demselben Muster
- KölnTourismus: Karneval in Köln – belegt: Sessionsbeginn 11. November 2026, Weiberfastnacht 4. Februar 2027, Rosenmontag 8. Februar 2027, Straßenkarneval ab 11:11 Uhr am Alter Markt
- Wikipedia: Weiberfastnacht (ergänzend) – belegt: Donnerstag vor Aschermittwoch, Wieverfastelovend, Altweiber am Niederrhein, Krawatte als Symbol der männlichen Macht, Bützchen als Entschädigung
- Juraforum: Weiberfastnacht – darf man die Krawatte abschneiden? – belegt: Krawatte als „männliche Machtsymbol“, Entschädigung in Form eines Küsschens, „dem sog. Bützchen“
- Bundesstadt Bonn: Beueler Weiberfastnacht – belegt: 1824 entstand das erste Beueler Damenkomitee, die Beueler Wäscherinnen wehrten sich gegen die Dominanz der Männer
- Rheinische Post: Die bunte Welt der Karnevalsrufe – belegt: „Halte die Stange“, „Haltet zusammen“, 1936, Damensitzung, 1043 Einsendungen
- WDR: So war der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – belegt: dreifaches „Halt Pohl“ am Zug, „Kein Helau oder Alaaf“, „Halt die Stange“ als Symbol der Treue, „All Rheydt“, „Maar Moot“ in Hardt
Stand: Oktober 2026. Angaben ohne eigene Quelle sind redaktionelle Erfahrungswerte.
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